Ein Digital-Stack ist die Kombination von Werkzeugen, mit denen du dein Angebot betreibst. Der passende Stack ist nicht der größte, sondern derjenige, dessen Aufgaben, Übergaben und laufender Aufwand zu deinem Business passen.
1. Welchen Engpass willst du lösen?
Beschreibe eine beobachtbare Schwierigkeit: etwa manuell vergebene Kurszugänge oder wiederholt vergessene Rückmeldungen. „Mehr automatisieren“ ist noch kein konkretes Ziel. Notiere auch, woran du erkennst, dass sich der Ablauf verbessert hat.
2. Welche Werkzeuge leisten bereits gute Arbeit?
Liste deine bestehenden Dienste und ihre Aufgaben auf. Markiere doppelte Funktionen, fehlende Übergaben und ungenutzte Abonnements. Ein neues Tool sollte eine erkennbare Lücke schließen; ein Wechsel muss seinen Einrichtungsaufwand rechtfertigen.
3. Welche Daten müssen zwischen Systemen fließen?
Zeichne den Weg einer Beispielperson nach: Information, Anmeldung, Bestätigung, Nutzung und gegebenenfalls Abmeldung. Verwende für die Planung erfundene Beispieldaten. Prüfe, welche Übergaben erforderlich sind und wie Fehler sichtbar werden.
4. Wer pflegt den Ablauf?
Berücksichtige neben Lizenzkosten auch Lernzeit, Aktualisierung und Support. Eine technisch flexible Lösung kann ungeeignet sein, wenn niemand sie betreuen kann. Einfache Abläufe lassen sich meist leichter kontrollieren.
5. Wie gelingt ein späterer Wechsel?
Prüfe Exportformate, Zugriffsrechte, Kündigungsbedingungen und die Verfügbarkeit deiner eigenen Inhalte. Teste einen kleinen Export vor der langfristigen Entscheidung. Dokumentiere die Schritte, statt ausschließlich auf eine Funktionsbeschreibung zu vertrauen.